Strickanleitung für Babymütze stricken

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Besonders Babys benötigen einen ganz besonderen Schutz für ihr Köpfchen, das noch sehr zart und empfindlich ist. Was eignet sich dafür, besser als eine selbstgestrickte Babymütze.
Eine Babymütze, die du selbst gestrickt hast, kann beispielsweise ein persönliches Geschenk zur Geburt sein. Dazu kommt, dass handarbeiten einfach sehr viel Spaß macht und während deiner Schwangerschaft ein toller Zeitvertreib ist. Aber selbst später, wenn das Kind bereits lange aus der Babymütze herausgewachsen ist, ist solch eine Babymütze ein niedliches Andenken.

Inhaltsverzeichnis:

Eine Babymütze stricken: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten

Wenn du dich dazu entschieden hast, eine Babymütze zu stricken, dann wirst du dich mit Sicherheit im Internet nach Strickanleitungen umgesehen haben. Dabei wird dir sicherlich aufgefallen sein, dass du eine Babymütze als Haube stricken kannst, die dann unter einer Kapuze getragen werden kann. Aber auch als normale Mütze, als Ballonmütze, als richtiger Hut oder als Zipfelmütze kannst du eine Babymütze stricken.

Das Problem ist allerdings, dass viele der Strickanleitungen sehr kompliziert sind und vor allem Anfänger haben damit dann ein Problem. Der Grund ist dass in den Mützen eine Art Ferse enthalten ist, wie sie auch beim Socken Stricken gearbeitet wird. Zwar werden somit unschöne Nähte verhindert, doch besonders wenn du noch ein Strickanfänger bist, dann ist das sehr schwierig.

Wesentlich einfacher ist es, wenn du die Babymütze mithilfe von einer Rundstricknadel und somit in Runden strickst. Selbst als Anfänger wirst du damit keinerlei Probleme haben und deine erste selbstgestrickte Babymütze wird innerhalb kürzester Zeit fertig sein. Also worauf wartest du, schnapp dir Nadeln und Wolle und auf geht es!

Die Arbeitsmaterialien, um eine Babymütze zu stricken

Die Rundstricknadel ist das wichtigste Werkzeug, wenn du eine Babymütze stricken möchtest. Eine solche Stricknadel besteht aus flexiblem Kunststoff, bei dem es sich um das Stricknadelseil handelt und an den beiden Enden sind die Nadelspitzen angebracht. Rundstricknadeln werden in unterschiedlichen Größen angeboten, doch da du eine Babymütze stricken möchtest, benötigst du eine kleine Rundstricknadel. Empfehlenswert ist eine Größe zwischen 5,0 und 6,0. Damit ein reibungsloser Strickablauf garantiert ist, sollte das Stricknadelseil nicht länger als 35 cm sein.

Die Handhabung der Rundstricknadeln ist der größte Vorteil, denn hier ist es nicht notwendig, mit mehreren Stricknadeln zu hantieren. Dazu kommt, dass du für ein sogenanntes Glatt-Rechts-Gestrick ganz einfach alle Maschen als rechte Maschen stricken kannst. Das ist wesentlich einfacher, als in den Rückreihen zusätzlich noch linke Maschen stricken zu müssen. Des Weiteren weist eine Rundstricknadel den Vorteil auf, dass bei der Babymütze keine unschöne Naht entsteht.

Selbstverständlich benötigt du auch noch Wolle, um die Babymütze stricken zu können. Empfehlenswert ist es, Baumwolle zu nutzen, denn diese ist weicher im Vergleich zu Schafswolle und sie kratzt nicht. Es reichen normalerweise für eine Babymütze 50 Gramm Baumwolle und dabei kannst du gern auch auf verschiedene Farben zugreifen.

▪ Rundstricknadel in der Größe 5,0 bis 6,0
▪ 50 Gramm Baumwolle / Lauflänge 85 m
▪ Schere
▪ Strickanleitung für Babymütze

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Strickanleitung für eine Babymütze

Bevor du jetzt damit loslegst die Babymütze zu stricken, musst du zuerst den Umfang ausmessen und die benötigte Maschenanzahl ermitteln. Je nachdem welche Wolle du nutzt und wie groß die Babymütze sein soll, sind zumeist zwischen 100 und 140 Maschen notwendig.

1. Beginne mit dem Bündchen

Als Erstes fertigst du das Bündchen an, wenn du damit beginnt eine Babymütze zu stricken. Dafür nimmst du die ermittelte Maschenanzahl auf. Hast du die letzte Masche aufgenommen, kannst du die Runde schließen. Dafür strickst du eine rechte Masche in diejenige, die du als erste aufgenommen hast. Das kann sich als sehr schwierig herausstellen, vor allem wenn das Stricknadelseil zu lang ist.

Für das Bündchen werden immer zwei rechte und zwei linke Maschen im Wechsel gestrickt, bis du eine Höhe von circa 5 bis 6 cm erreicht hast. Später beim Tragen wird das Bündchen dann zur Hälfte hochgeklappt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Mütze sicher auf dem Köpfchen sitzt und du ersparst dir ein zusätzliches Bindebändchen einzuarbeiten.

Allerdings kannst du auch abwechselnd eine rechte Masche und zwei linke Maschen stricken oder zwei rechts eine links – das bleibt ganz dir selbst überlassen.

2. Stricke das Kopfteil

Hast du das Bündchen fertiggestellt, arbeitest du nur noch mit rechten Maschen weiter. Du nimmst in diesem Arbeitsabschnitt, je nachdem wie eng oder weit du die Babymütze stricken möchtest, in jeder vierten oder achten Masche eine Masche dazu. Nach circa 25 cm beendest du das Kopfteil.

Allerdings werden die Maschen nun nicht wie üblich abgekettet, sondern du schneidest den Faden auf circa 20 cm ab und ziehst diesen durch eine Wollnähnadel. Diese ziehst du dann durch die Maschen, während diese gleichzeitig von der Nadel fallen. Ziehe dann den Wollfaden zusammen, sodass die Mütze geschlossen wird. Verknote den Faden fest und vernähe diesen im inneren der Mütze.

Stricke die Babymütze als Ballonmütze

Wenn du möchtest, dann kannst du die Babymütze auch als Ballonmütze stricken. In dem Fall strickst du ebenfalls das Bündchen, wie oben erklärt. Doch in jeder Folgerunde musst du gleichmäßig verteilt 10 Maschen dazu nehmen. Hast du 50 % der Babymütze fertig, beginnst du damit die Maschen wieder abzunehmen, wodurch die Babymütze nach oben wieder schmaler wird. Zum Abschluss ziehst du auch hier die Mütze mit einem Wollfaden zusammen, den du im inneren vernähst.

Eine Babymütze stricken: Fazit

Bei einer Babymütze handelt es sich um eine besonders niedliche Kopfbedeckung, ganz besonders wenn sie selbst gestrickt wurde, denn dann erhält sie eine ganz persönliche Note. Es ist ganz leicht, eine Babymütze zu stricken, und daher kannst du dich selbst als Strickanfänger an ihr versuchen.

Wie bereits erwähnt, wenn du noch nicht so viel Erfahrung mit dem Stricken hast, dann ist es ratsam, eine Rundstricknadel zu wählen, denn mit dieser fällt das Stricken um einiges leichter. Ansonsten benötigst du nichts weiter als eine Schere, eine Stricknadel und eben Wolle – und schon kann es losgehen, die süße Kopfbedeckung zu stricken.

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erstellt am: 25.07.2017 | von: Sarah Schimmel

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